Feuer – und Rettungswache
mit Regionalleitstelle, 2. BA
Hannover

Bauherr:
Landeshauptstadt Hannover
über Ed. Züblin AG – Direktion Nord

Projektleitung:
Rainer Mende
Lph. 2, sowie Lph. 6 und 7
[für struhkarchitekten]

Sven Eggers
Lph. 1-2 [für LHH]
Lph. 3-5, teilw. 8,9
und Projektleitung
[für bbp:architekten]

Leistungsphasen:
1 – 9

Kennzahlen:
BGF 16.800 m2
BRI  71.000 m3

Planung / Bau:
2014 – 2020

Anmerkung:
ÖPP – Projekt

Fotos:
Daniel Vieser. Architekturfotografie
www.dv-architekturfotografie.de

Der Entwurf für die neue Feuerwache 1 der Landeshauptstadt Hannover basiert auf einem Wettbewerbserfolg aus dem Jahr 2012.

Die Realisierung erfolgte in zwei Bauabschnitten, die 2014 bzw. 2020 fertiggestellt wurden.

Der Neubau entstand auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs Hannover. Das Grundstück ist eingebettet in eine Abfolge aus Solitärbauten. Durch die Mäanderform des Gebäudes mit seinen schützenden Höfen wird die Struktur der benachbarten Bebauung thematisiert.

Der Haupteingang zum Gebäude wird städtebaulich durch einen Hochpunkt sowie eine große Auskragung markiert.

Das Gebäude umfasst die Feuer- und Rettungswache mit Büros, Aufenthalts-, Umkleide- und Ruheräumen, Werkstätten und Fahrzeughallen sowie die Leitstelle der Region Hannover, ein städtisches Rechenzentrum und weitere Funktionsdienste.

Das vielfältige, anspruchsvolle Raumprogramm wurde sinnvoll und klar strukturiert, was die Orientierung im Gebäude erleichtert.

Energetisch erfüllt der Neubau die Anforderungen des Passivhausstandards. Der erste Bauabschnitt wurde, mit Ausnahme der Fahrzeughallen, gemäß den Anforderungen des Passivhaus-Projektierungspaketes erstellt. Hierbei wurden die hohen Vorgaben an die Ausgestaltung der thermischen Hülle bezüglich der U-Werte und Luftdichtigkeit erfüllt. Der zweite Bauabschnitt wurde in Analogie zum ersten Bauabschnitt mit passivhaus-geeigneten Komponenten erstellt.