Leit – und Revierzentrale
Minden

Bauherr:
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden

Projektleitung:
Rainer Mende

Leistungsphasen:
2 – 3, 5 – 6

Kennzahlen:
BGF ca. 1.100 m2

Planung:
2019 – 2020

Auftrag:
VgV – Verfahren, Auftrag
[Arbeitsgemeinschaft mit Trapez Architektur]

Die Automatisierung und Fernbedienung von Anlagen der Wasserstraßen – und Schifffahrtsverwaltung ist aufgrund der aktuellen Personalsituation und der zukünftig zu erwartenden Anforderungen unumgänglich.

Am Kreuzungspunkt von Mittellandkanal und Weser soll für das WSA Minden daher (neben der 2018 in Betrieb genommenen Schleusenleitwarte in Hannover-Anderten) eine neue Leitzentrale entstehen.

Der Neubau des Betriebsgebäudes in unmittelbarer Nähe zur denkmalgeschützten Schachtschleuse wird sowohl eine Leitzentrale als auch eine Revier- und Betriebszentrale umfassen.

Die Aufgaben der neuen Leit- und Revierzentrale Minden sind u. a. die Fernsteuerung, die Überwachung und der Betrieb Anlagen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung an der Mittelweser sowie am Mittellandkanal mit seinen Stichkanälen.

Die Leitzentrale wird dabei der Fernbedienung und der Überwachung von u.a. 12 Schleusen, Wehren und Pumpwerken dienen. Die Revier- und Betriebszentrale soll u. a. die Zentrale Wasserbewirtschaftung, den Nautischen Informationsfunk und die Notfallmeldestelle aufnehmen.

Das neue Betriebsgebäude wird nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) als CO2-neutrales Niedrigstenergiegebäude für einen 24/7-Schichtbetrieb geplant. Redundante TGA-Anlagen und Rechenzentrumsräume werden eine Hochverfügbarkeit von 99,99% sicherstellen.

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